Kalibrierung
Die Norm EN 378 und die F-Gas-Verordnung über halogenierte Kohlenwasserstoffe schreiben bei Gaswarnsystemen regelmäßige Prüfungen vor. Anbieter von Gaswarnsystemen unterliegen der Sorgfaltspflicht, der zufolge sie Anlagenbetreiber über diese Prüfvorschriften informieren und aufklären müssen.
Zur vereinfachten Einhaltung der Prüfvorschriften bietet Murco Kalibriersätze und Prüfsätze mit Gasampullen an. Sie werden in einem einfach auszuführenden Prüfverfahren eingesetzt.
Für Ammoniak und CO2 sind kostengünstigere Gasampullen erhältlich. Diese stellen eine möglicherweise flexiblere Lösung dar, weil sie nicht als gefährliches Transportgut eingestuft werden (siehe Datenblatt zum Ampullenprüfsatz). Halogenierte Kohlenwasserstoffe wie z. B. R-404A sind nicht in Ampullen erhältlich.
Bei einigen Produkten, z. B. MGD mit 2 Alarmstufen und ST-IAM, empfiehlt Murco, die Sensorleiterkarte regelmäßig durch vorkalibrierte Sensorkarten auszutauschen. Dies ist ggf. kostengünstiger als die Kalibrierung vor Ort und verhindert Unsicherheiten zum Ende der Nutzungsdauer des Sensors.
Für die Kalibriersätze wurde eine nochmals verbesserte Kunststoffabdeckung entwickelt, durch die das Gas auf dem Sensor gesammelt und konzentriert wird. Sie ermöglicht eine größere Kalibriergenauigkeit und spart so dem Anwender bei jährlichen Systemprüfungen Zeit und Kosten.
Download des PDF-Merkblatts Kalibrierset








