Fragen und Antworten 11. Querempfindlichkeit und störende Gase

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Querempfindlichkeit und störende Gase

Alle Gaserkennungssensoren/-technologien können auf andere Gase als das Analysegas reagieren, der Einfluss dieser Gase ist jedoch unterschiedlich.

In der Regel können Sensoren in selektive (ein Gas) oder nicht selektive Selektoren (mehrere Gase) eingeteilt werden.

Selektiv: wenn sie nur auf ein Gas reagieren. Dies ist unserer Meinung nach fast unmöglich, da die meisten Sensoren unter bestimmten Umständen auch andere Gase erkennen.

Nicht-selektiv: Diese Art von Sensoren reagiert auf eine bestimmte Anzahl von Gasen, in der Regel Gase der gleichen Gruppe oder Familie.

Die Auswahl des ordnungsgemäßen Sensors für die betreffende Installation, die Kalibrierung für das Analysegas und die Einstellung der verzögerten Alarmreaktion kann Fehlalarme durch störende Gase verringern.

Die Sensorauswahl von Murco soll maximale Empfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Gas und minimale Reaktion auf störende Gase, die möglicherweise vorhanden sind, sicherstellen.

Verschiedene Arten von Sensoren verhalten sich unterschiedlich:

KATALYTISCHER SENSOR

Katalytische Sensoren sind nicht-selektive Sensoren, die auf alle brennbaren Gase reagieren. Dieser Vorteil wird von den meisten Anbietern genutzt, die Tabellen mit störenden Gasen oder den Reaktionskonzentrationen von verschiedenen Gasen in Bezug auf Methan festgelegt haben, so dass Methan in der Regel für Kalibrierzwecke verwendet wird. Sensoren können jedoch auch so behandelt werden, dass sie bevorzugt auf ein bestimmtes Gas reagieren, z. B. Ammoniak. Einige katalytische Ammoniaksensoren reagieren nicht auf Methan und nur mit einer Empfindlichkeit von 30 % auf Propan.

ELEKTROCHEMISCHER SENSOR

Elektrochemische Sensoren sind allgemein sehr selektiv gegenüber dem Analysegas und werden bei Auswahl des richtigen Sensors kaum durch Querempfindlichkeiten beeinflusst.

INFRAROTSENSOR

Die Infrarotsensoren, die zuerst auf den Markt gebracht wurden, waren spezifische Sensoren für ein bestimmtes Gas und daher nicht für Anwendungen geeignet, bei denen mehrere Gase überwacht werden sollten. Sie sind sehr selektiv und hoch genau mit Erkennungsraten von 1:1.000.000. Infrarotsensoren wurden in der Regel eingesetzt, wenn ein hoher Grad an Genauigkeit und Spezifität benötigt wird. Diese hochpräzisen Eigenschaften machen sie teuer.

Die spezifische Empfindlichkeit wurde zu einem Nachteil in Maschinenräumen, als schrittweise auf Mischgasanlagen umgestellt wurde, die für jedes Gas ein anderes Modell erforderten und somit eine sehr kostspielige Lösung ergaben. Es wurde Modelle entwickelt, die ein breites Infrarotspektrum überwachen und somit Gasmischungen erkennen konnten. Damit wird jedoch die Spezifität und Genauigkeit reduziert.

Ein Infrarotsystem reagiert auf jede Verbindung, die eine ähnliche Wellenlänge besitzt wie das Analysegas.

HALBLEITERSENSOR

Hableitersensoren sind unspezifische Sensoren und reagieren auf die meisten flüchtigen organischen Verbindungen. Mithilfe von Filtern können sie bestimmte Verbindungen selektiver erkennen, beispielsweise Kältemittel. Die Reaktion auf eine Verbindungsgruppe, beispielsweise Kältemittel, ist bei Anwendungen für verschiedene Gase ein Vorteil, weil nicht für jedes einzelne Gas ein separater Sensor benötigt wird.

Sie können eingesetzt werden zur Erkennung einer Vielzahl von Gasen, beispielsweise alle halogenierten Kohlenwasserstoffe, wie FCKW, HFCKW, HFKW, die als Kältemittel verwendet werden, für Ammoniak und Kohlenwasserstoffe.

Eine Querempfindlichkeit gibt es im Prinzip bei jedem Sensor. Dies kann vorteilhaft sein, wenn Verbindungsgruppen erkannt werden sollen oder die Querempfindlichkeit zur Kalibrierung benutzt werden soll. Es ist wichtig, den Anwendungsfall zu kennen, um die ordnungsgemäße Lösung auszuwählen.

Murco bietet Sensoren jeder Art und damit für jeden Einsatzfall des Kunden die richtige Lösung.

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